Kraeuter-Frauen:

Kraeuter-Frauen

Basilikumschalen

  • Pesto-Gewürz
  • Italienische Küche
  • Nicht Winterhart
Basilikumschale

In vielen Kulturen wird Basilikum als Götterkraut verehrt und es werden ihm unter anderem aphrodisierende Wirkungen zugeschrieben. Das fein würzige Aroma und die satt grüne Farbe gehen beim Zerkleinern oder Kochen verloren, daher dieses feine Kraut nur von den Stielen zupfen und frisch zu den Gerichten geben. Basilikum gedeiht in Töpfen auf Fensterbänken, Terasse und Balkon oder kann im Garten ausgepflanzt werden. Auf jeden Fall ist eine ausgeglichene Wasserversorgung und fünf Stunden Sonnenlicht am Tag Voraussetzung für das Wachstum der Pflanze. Ein regelmäßiges Ausbrechen von Blüten und oberen Triebspitzen fördert einen kräftigen Wuchs. Basilikumpflanzen sind Sonnen-Kinder. Die Pflanzen sollten vor dem ersten Frost in Töpfe gepflanzt ins Haus geholt werden, da sie Kälte nicht vertragen. Um das Aroma in den Winter zu retten, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Trocknen und reinigen empfiehlt sich nicht, da viel Aroma verloren geht. Beim Einfrieren bleibt der Geschmack weitgehend erhalten, gleichfalls ist eine Konservierung durch Einlegen in Essig oder Öl möglich.


Basilikum-Stämmchen (veredeltes Basilikum)

  • Veredelte Pflanze
  • Robust gegen Wurzelkranktheiten
  • bei mind. 10°C Überwintern
Basilikum-Stämmchen

Diese Neuzüchtung hat sehr aromatische, kleine Blätter, die zum Würzen nicht kleingeschnitten werden müssen. Dank der Veredelung ist das Basilikum robuster, wüchsiger & wächst immer wieder nach. Die Pflanze bekommt keine schwarzen Stängel. Das veredelte Basilikum verströmt den intensiven Duft, der für Basilikum so typisch ist. TIP: Basilikum regelmäßig beernten, so das die Kugelrunde Form erhalten bleibt.


Marokanische Minze

  • Wüchsig
  • Tee-Pflanze
  • Winterhart
Marokanische Minze

Den frischen Duft der Minze wussten schon die alten Römer zu schätzen, sie streuten Minze in Festzelte. In arabischen Ländern ist Minztee als erfrischendes Getränk sehr beliebt. Das frische Grün hat gegenüber Aufgussbeuteln ein unvergleichlich intensives Aroma. Hier das Rezept: 2 TL schwarzen Tee, 4 EL gehackte Minze mit 1 Liter frischem kochendem Wasser aufgießen und 5 Minuten ziehen lassen, danach durch ein Sieb abgießen; mit Zucker oder Honig nach Geschmack süßen. Als Küchenkraut in vielen Ländern bekannt, haben in Europa nur die Engländer klassische Minz-Rezepte. Die Pfefferminze ist eine Staude, über Winter zieht die Pflanze ihre oberirdischen Teile ein und treibt im Frühjahr aus den Wurzeln neue Triebe. Durch unterirdische Ausläufer breitet sich die Minze im Garten aus. Bevorzugt werden leichte und feuchte Böden und windgeschützte Lagen. Standorte von Halbschatten bis Sonne - in der vollen Sonne ist das Kraut aromatischer. Um ein buschiges Wachstum anzuregen, sollten laufend die Triebspitzen geerntet werden. Ernten Sie in den Morgenstunden, dann ist der Gehalt an den aromatischen Ölen am höchsten. Man kann das Kraut trocknen, jedoch verliert es dann an Aroma, besser ist es Pfefferminz- blätter einzufrieren.


Oregano

  • Bienenweide
  • Pizza-Gewürz
  • Winterhart
Oregano

Das eng mit dem Majoran verwandte Kraut ist in allen Mittelmeerregionen beheimatet und wird seit jeher in der Küche und in der Heilkunde verwendet. Durch diese lange Tradition findet man Oregano auch in vielen mythologischen Geschichten wieder. Die Griechen haben das Kraut der Liebesgöttin Artemis zugesprochen, es wurde aphrodisische Wirkung erwartet. Oregano gilt als entzündungshemmend, verdauungsfördernd, appetitanregend, krampflösend und hustenstillend. Oregano braucht viel Sonne, einen warmen durchlässigen Boden, nicht viel Dünger und nur mäßige Wassergaben. Trotz mediterraner Heimat ist Oregano hierzulande winterhart. Die oberirdischen Blatteile sterben ab und die Staude treibt neu aus. Geerntet werden, den Sommer über, die Triebspitzen und zur Blütezeit die gesamte Pflanze circa 5 cm über der Erde. Die Pflanzen werden schnell an einem luftigen Ort getrocknet und dann luftdicht verschlossen haltbar gemacht. In Öl eingelegt tritt das Aroma nach ein bis zwei Wochen in das Öl über. Als Gewürz gibt Oregano den Gerichten eine typisch italienische Note. Es wird mitgegart oder frisch zu den Speisen gegeben.


Majoran

  • Eintopf-Gewürz
  • Winterhart
  • Bienenweide
Majoran

Dieses Kraut stammt ursprünglich aus Indien und wurde bereits im Altertum von den Arabern nach Europa importiert. Sein deutscher Name leitet sich vom arabischen Wort für „der Unvergleichliche“ ab. Ähnlich poetisch eine mittelalterliche Bezeichnung „Kräutlein Wohlgemut“, ein Hinweis darauf, dass es im Mittelalter als Allheilmittel galt. Majoran ähnelt sehr seinem engen Verwandten Oregano, schmeckt jedoch etwas feiner. Dieser französische Majoran ist winterhart und wächst an allen sonnigen Standorten mit lockeren, nicht zu Staunässe neigenden Böden. Geerntet werden laufend frische Triebe. Wenn die ersten Blüten erscheinen wird die gesamte Pflanze circa 5 cm über dem Boden abgeschnitten und die geernteten Zweige kopfüber an einen luftigen Ort zum Trocknen aufgehängt. Ernten Sie in den frühen Morgen-sunden, der Ölgehalt ist dann am höchsten. Majoran eignet sich gut zum Trocknen, da er das Aroma hält. Viele traditionell deutsche Rezepte verlangen nach Majoran: In Thüringer Würstchen, bayerischer Leberwurst, vielen Pasteten und Eintöpfen darf Majoran nicht fehlen. Majoran hat auch eine konservierende Wirkung z.B. bei Fetten. Der Duft von Majoran soll Ameisen vertreiben und ist als historischer Zusatz bei der Seifenherstellung überliefert.


Petersilie

  • Krause Sorte
  • Frisch-Gewürz
  • Zweijährig
Petersilie

Das bekannteste deutsche Küchen-Kraut hat mehr zu bieten als schöne Garnituren auf Petersilien-Kartoffeln. Petersilie enthält außerordentlich viel Vitamin A und C. In der Naturheilkunde wird seine appetitanregende, harntreibende, blutreinigende und entzündungshemmende Wirkung geschätzt. Petersilie ist das Multitalent in der frischen Küche: in Suppen, Soßen, Mayonnaise, Eier-, Fisch- und Fleischgerichten, Kartoffeln und Gemüse rundet ein Büschel frische Petersilie den Geschmack perfekt ab. Das Kraut darf allerdings nicht mitgekocht werden, sonst gehen die Aromen und die frische grüne Farbe des Gewürzes verloren. Nach dem Garen werden die Kräuter einfach über das warme Gericht gestreut! Geerntet wird laufend sobald die Pflanze über 5 cm hoch ist. Petersilie wächst am besten im Garten, da es ihr im Haus zu warm ist. Humusreiche Gartenerde ist günstig. Petersilie verträgt auch halbschattige Standorte. Die Pflanze ist zweijährig: Im zweiten Jahr bildet sie Blüten und Samen und stirbt danach ab. Neue Pflanzen sollten an einen anderen Standort gesetzt werden, da Petersilie leicht unter der so genannten Bodenmüdigkeit leidet. Wer die Ernte in den Winter retten möchte, kann Petersilie trocknen und tieffrieren; oder im Herbst in Töpfe umplanzen und ins Haus nehmen.


Minze

  • Wüchsig
  • Tee-Pflanze
  • Winterhart
Minze

Den frischen Duft der Minze wussten schon die alten Römer zu schätzen, sie streuten Minze in Festzelte. In arabischen Ländern ist Minztee als erfrischendes Getränk sehr beliebt. Das frische Grün hat gegenüber Aufgussbeuteln ein unvergleichlich intensives Aroma. Hier das Rezept: 2 TL schwarzen Tee, 4 EL gehackte Minze mit 1 Liter frischem kochendem Wasser aufgießen und 5 Minuten ziehen lassen, danach durch ein Sieb abgießen; mit Zucker oder Honig nach Geschmack süßen. Als Küchenkraut in vielen Ländern bekannt, haben in Europa nur die Engländer klassische Minz-Rezepte. Die Pfefferminze ist eine Staude, über Winter zieht die Pflanze ihre oberirdischen Teile ein und treibt im Frühjahr aus den Wurzeln neue Triebe. Durch unterirdische Ausläufer breitet sich die Minze im Garten aus. Bevorzugt werden leichte und feuchte Böden und windgeschützte Lagen. Standorte von Halbschatten bis Sonne - in der vollen Sonne ist das Kraut aromatischer. Um ein buschiges Wachstum anzuregen, sollten laufend die Triebspitzen geerntet werden. Ernten Sie in den Morgenstunden, dann ist der Gehalt an den aromatischen Ölen am höchsten. Man kann das Kraut trocknen, jedoch verliert es dann an Aroma, besser ist es Pfefferminzblätter einzufrieren.


Rosmarin

  • Mag Sonne
  • Mediterane Küche
  • Bedingt Winterhart
Rosmarin

Der Ursprung des Namens von Rosmarin ist nicht geklärt. Eine schöne Deutung ist die Ableitung von „Rose der Marie“ , die das Kraut der Jungfrau Maria zuordnen. Der Kampfergeruch von Rosmarin hat ihm auch seinen deutschen Namen Weihrauchkraut eingebracht. In vielen Kulturen wird Rosmarin mystifiziert. Die Staude ist im Mittelmeerraum heimisch, hierzulande ist sie nur bedingt winterhart. Extrem kalte oder feuchte Winter übersteht Rosmarin im Freien nicht. Ein relativ trockener Standort und eine dicke Schicht Laub verbessern die Überlebenschancen. Im Garten mag Rosmarin einen Boden mit viel Luft, der gleichzeitig auch Wasser hält, zum Beispiel einen sandigen Lehmboden. Das Kraut wächst in der Sonne am besten, verträgt jedoch auch Halbschatten. Rosmarin kann auch in Töpfen gezogen werden. Da die Staude jedoch sowohl auf Staunässe als auch auf Trockenheit empfindlich reagiert, sollte der Topf möglichst tief sein. In der Naturheilkunde wird Rosmarin wegen seiner krampflösenden, entzündungshemmenden und schmerzstillenden Eigenschaften geschätzt. In der mediterranen Küche gibt er Schmorgerichten seine typische Note. Ein besonders raffiniertes Gericht sind Grillspieße, bei denen das Fleisch auf entlaubte Rosmarinzweige gesteckt wird.


Salbei

  • Mag Sonne
  • Mediterane Küche
  • Bedingt Winterhart
Salbei

Der Salbei ist eine traditionelle Pflanze im Bauerngarten und darf in keinem Kräuterbeet fehlen. Seine reinigende Wirkung ist in vielen Kulturen bekannt. Die Blätter wurden u.a. für Räucherungen verwendet. Die im Mittelmeerraum heimische Pflanze liebt einen sonnigen und warmen Standort, sowie einen gut durchlässigen, kalk- und mineralreichen Boden mit nicht zu hohem Humusgehalt. Im Frühjahr zurückschneiden und im Winter mit Reisig o.ä. vor Frost schützen. Als Heilpflanze wirkt er entzündungshemmend und adstringierend. Darum wird er gerne bei Halsschmerzen und Entzündungen im Mund und Rachenraum sowie bei Husten eingesetzt. Man kann Salbeiblätter auch als Tee aufbrühen. Ein Aufguss aus Salbeiblättern kann äußerlich bei leichten Entzündungen der Haut oder schlecht heilenden Wunden verwendet werden. Der Salbei hat so vielfältige Heilwirkungen, dass man ihn schon fast als Allheilmittel bezeichnen kann. In der mediterranen Küche wird er bei Fleischgerichten (vor allem bei Kalbfleisch) und Fischrezepten, aber auch in Salaten und Lebergerichten verwendet. Sehr gut schmecken Salbeiblätter auch, wenn man sie einfach in gutem Olivenöl leicht knusprig brät und als Beilage serviert.


Thymian

  • Bienenweide
  • Italienische Küche
  • Winterhart
Thymian

Einer der vielen deutschen Namen „Römischer Thymian“, lässt auf einen mediterranen Ursprung des Thymians und seinen Weg nach Germanien durch die antiken Besetzer schließen. Das Kraut wächst niedrig und buschig, seine zartrosa Blüten verströmen einen würzigen Duft, der auch Schmetterlinge und Bienen anzieht. Höhe: 15 bis 25 cm, Blüte: von Mai bis September. Thymian liebt einen sonnigen und trockenen Standort. Das Kraut ist mehrjährig und übersteht auch stärkere Fröste, jedoch keine lang anhaltende Nässe. Wenn die Gefäße einen Wasserabzug haben, ist Thymian auch gut in Töpfen zu halten. Als Gewürz passt Thymian in die mediterranen Küche. Getrocknetes Kraut entwickelt sein Aroma erst beim Kochen. Frische Blätter und Zweige sollten erst nach dem Kochen dem Gericht zugegeben werden, so bleiben Aromen und Vitamine erhalten. Thymian ist auch eine wichtige Heilpflanze z.B. im Bereich Erkältungskrankheiten, insbesondere bei Husten und wirkt antibakteriell und dadurch entzündungshemmend

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